
Fachgerechte EPS-Bekämpfung – Bad Oeynhausen & Umgebung
Der Eichenprozessionsspinner (EPS) breitet sich in NRW seit Jahren weiter aus. Ab dem dritten Larvenstadium bilden die Raupen feine Brennhaare, sogenannte Spiegelhaare, mit dem Nesselgift Thaumetopoein. Kontakt kann Raupendermatitis, Augenreizungen und Atembeschwerden auslösen; bei wiederholtem Kontakt sensibilisiert sich der Körper und die Reaktionen fallen stärker aus. Betroffen sind vor allem Eichen an Spielplätzen, Schulen, Wegen, Waldrändern und in Parks – dort ist schnelles, fachkundiges Handeln geboten.
Eichenprozessionsspinner – Gefahr erkennen und professionell bekämpfen
Nicht jede Raupe an einer Eiche ist ein Problem – der Eichenprozessionsspinner schon. Entscheidend ist, in welchem Entwicklungsstadium er sich gerade befindet.
Ei (August bis April). Die Falter legen ihre Eier in kleinen Spiegeln an dünnen Zweigen im oberen Kronenbereich ab. Dort überwintern sie. Von den Eiern geht keine Gefahr aus – der unbelaubte Winter ist aber der beste Zeitpunkt, einen Befall überhaupt zu entdecken.
Erste und zweite Larvenstadien (ab Blattaustrieb, meist Mitte April bis Mitte Mai). Die Jungraupen schlüpfen mit dem Austrieb der Eiche und fressen an den frischen Blättern. Brennhaare haben sie noch nicht. Für Menschen und Tiere sind sie in dieser Phase ungefährlich – und genau deshalb ist das das einzige Zeitfenster, in dem eine vorbeugende biologische Behandlung sinnvoll ist.
Ab dem dritten Larvenstadium (etwa ab Mitte bis Ende Mai). Mit der dritten Häutung bilden die Raupen ihre Brennhaare aus. Jede Raupe trägt Hunderttausende davon, sie sind nur Zehntelmillimeter lang, tragen Widerhaken und werden vom Wind verweht. Das enthaltene Nesselgift Thaumetopoein löst Hautausschlag, Bindehaut- und Atemwegsreizungen aus, in seltenen Fällen schwere allergische Reaktionen. Ab hier gilt: Abstand halten, Bereich absperren, nichts selbst versuchen. Hochdruckreiniger, Laubbläser oder offenes Feuer verteilen die Haare nur großflächig.
Nester, Verpuppung und Falterflug (ab Ende Juni). Die Raupen ziehen sich tagsüber in Gespinstnester an Stamm und Astgabeln zurück und verpuppen sich darin. Die Falter fliegen im Juli und August und sind selbst harmlos. Das Problem bleiben die Nester: Brennhaare und Häutungsreste behalten ihre Wirkung über Jahre – auch in längst verlassenen Gespinsten, im Laub und im Boden darunter. Ein alter Nestrest ist kein erledigter Fall.
Für eine gesunde Eiche ist ein einmaliger Kahlfraß selten tödlich, sie treibt Ende Juni mit dem Johannistrieb neu aus. Kritisch wird es, wenn sich der Fraß über mehrere Jahre wiederholt oder mit Trockenheit, Frostspanner und Eichenwickler zusammenfällt. Dann sinkt die Vitalität so weit, dass Folgeschädlinge wie der Eichenprachtkäfer übernehmen – und die Eiche über wenige Jahre abstirbt.


Region
EPS-Bekämpfung in Bad Oeynhausen, Porta Westfalica und Minden
Der Eichenprozessionsspinner ist in ganz Ostwestfalen-Lippe präsent – besonders an Eichen entlang von Straßen, Waldrändern, Spielplätzen und Schulgeländen. Wir sind in Bad Oeynhausen, Porta Westfalica, Minden und Petershagen im Einsatz, für Privatpersonen ebenso wie für Kommunen, Wohnungsunternehmen und Schulträger. Melden Sie Ihren Befall am besten mit einem Foto: Wir schätzen Umfang und Dringlichkeit ein und nennen Ihnen kurzfristig einen Termin.


